Heimat- und Geschichtsverein Dorste e.V.

Auf der Suche nach unserer geschichtlichen und kulturellen Vergangenheit!

Dankeschön!

Der Heimat- und Geschichtsverein ist total beeindruckt über die Spendenbereitschaft der Dorster für das Hütteberg-Projekt!

Dem Aufruf, durch Spenden den durch engagierte Mitbürger wieder zugänglich gemachten Hütteberg weiter zu verbessern, sind ganz viele Menschen nachgekommen. Mit Stand vom 17. April 2021 sind über 30 Spenden mit einer Gesamtsumme von 2.320,- EUR eingegangen!

Mit dem Geld wurde zum einen das Material für die Sicherung des Weges bezahlt, zum anderen sollen damit weitere Anschaffungen getätigt werden. Angedacht sind überdachte Sitzgelegenheiten sowie weitere Bänke, um Rastmöglichkeiten zu schaffen und den Ausblick zu genießen.

Für weitere Ideen sind der HGV und die Realgemeinde als Eigentümerin des Geländes offen.

Gespendet haben bisher für den Hütteberg:

Rolf Degener, Tim Launhardt, Stefanie Claus, Susanne und Dirk Hoffmeister, Detlef Lüer, Fabian Jäger, Ulf Arnold Wedemeyer, Sibylle und Maik Sindram, Familie Thomas Sindram, Hendrik und Brit Dommes, Marina Haase und Arne Wedemeyer, Michael und Rosita Bohnert, Christian Ernst, Dieter Römermann, Angelika und Ulf Claus, Publicity (Tanja Armbrecht), Karl-Herwig Dommes, Theresa und Alexander Hippe-Wächter, Michael Ludwig, R. Bohnen, Achim Fischer, Sonja Böhm, Renate Claus, Ingo Dunemann, Detlef Armbrecht, Thorsten und Tanja Kleindienst, Hartwig und Petra Launhardt, Andreas und Karla Nackunstz, Christiane Deppe, Frank und Gundula Armbrecht, Götz und Sonja Jonas, Oliver Drewes, Willi Wöhlke, Jochen Küllenberg, Rolf und Simone Bornemann, Uwe Helbing, Irene Lutze, Spd-Abteilung Dorste-Marke, Achim Dix, Uwe Helbing, Bernd Cronjäger,

Dazu kamen noch einige Sachspenden: Torsten Klie (Betonstufen), Wilhelm Haase (Wegematerial), Andreas Nackunstz (Bewehrungsstahl), Detlef Rauhut und Michael Bohnert (Getränkespenden), Gerrit Armbrecht (Tischplatte Stehtisch).


"Freie Sicht vom Dorster Hütteberg",

so stand es vor ein paar Tagen im Harzkurier und im Internet. Dieses Ergebnis ist auf die Initiative von engagierten jungen Dorster Bürgern im Zusammenwirken mit der Realgemeinde zurückzuführen.

Neben der umfangreichen Arbeit, die hierfür erforderlich war, musste zusätzlich Material eingekauft werden. Es wurden Stufen angelegt und ein Geländer errichtet, um den Hütteberg wieder begehbar zu machen und den Weg abzusichern.

Bei vielen von uns weckt der Hütteberg und damit „Sängerslust“ Erinnerungen an alte Zeiten, an einen Abenteuerspielplatz, einen Treffpunkt mit Gleichgesinnten, an schöne Stunden und gesellige Runden.

So war es und so könnte es wieder sein.

Liebe Dorster, helft mit und spendet für den Hütteberg! Um die bis jetzt aufgelaufenen Kosten zu tragen, und auch für zukünftige Investitionen, bittet der Heimat- und Geschichtsverein in Absprache mit den Beteiligten um zweckgebundene Spenden. Auch kleine Spenden helfen! Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, können die Spenden steuerlich abgesetzt werden.

Spenden werden erbeten an:

Heimat- und Geschichtsverein (oder HGV) Dorste,

IBAN: DE71 2689 1484 0001 1886 00,

bei der Volksbank im Harz (GENODEF1OHA),

Verwendungszweck (wichtig!): „Spende Hütteberg“

Der HGV wird diese Spenden verwalten und für die Herrichtung und Instandhaltung des Hütteberges verwenden.


Freie Sicht vom Dorster Hütteberg

Bilder und Text von Ralf Gießler


v.l.: Detlef Lüer, 1. Vorsitzender der Forstgenossenschaft Realgemeinde, Eike Römermann, Gerrit Armbrecht, Kevin Ernst, Christian Haase, Jan Armbrecht (Es fehlen Tanja Armbrecht und ihr Sohn Marvin)

In einer ehrenamtlichen Gemeinschaftsaktion wurde der Weg zur "Sängerslust" wieder ermöglicht

Nicht nur der Mai macht alles neu, auch der Februar schafft neue Perspektiven und dies in Dorste im wortwörtlichen Sinne. An zwei Terminen legten Ehrenamtliche den stark zugewucherten Weg auf den Hütteberg wieder frei, der Aufstieg zum Plateau "Sängerslust" ist nun auch durch ein Geländer gesichert.

"Die Bergkuppe heißt deswegen "Sängerslust", weil dort der 1854 gegründete Dorster Männergesangverein im 19. und auch noch im 20. Jahrhundert während des Sommers Konzerte veranstaltete, daher kommt der Name. Ganz viele Postkarten gibt es mit diesem tollen Ausblick", erklärte Andreas Nackunstz, Geschäftsführer vom örtlichen Heimat- und Geschichtsverein und ergänzt: "Die Idee zum Freischneiden war mal bei uns aufgekommen, wir hatten die Arbeiten als Dorfprojekt auf unserer Agenda. Nun sind wir natürlich hoch erfreut, dass die Umsetzung bereits jetzt von der Forstgenossenschaft Realgemeinde und Freiwilligen in die Hände genommen worden ist." Man habe wieder eine klasse Sicht auf Dorste sowie nach Berka und Katlenburg.

"Wir sprachen in unserem Vorstand auch über das Vorhaben und beschlossen, die Arbeiten umgehend zügig anzugehen", berichteten die Vorsitzenden der Forstgenossenschaft Realgemeinde Detlef Lüer und Jan Armbrecht. "Wir haben dabei selbstverständlich die geltenden Coronabedingungen berücksichtigt und auch das Freischneiden der Büsche und Sträucher noch im Februar erledigt, um die entsprechenden Naturschutzgesetze einzuhalten", erläuterte Gerrit Armbrecht, der gemeinsam die Aktion mit Freunden tatkräftig unterstützte. Bei den besonders großflächigen Arealen auf der Bergkuppe kam sogar für drei Stunden ein Bagger zum Einsatz, kostenlos zur Verfügung gestellt von Agrardienste Edelhof.

"Nahezu jeder Dorster hat wohl auch eine persönliche Geschichte, die ihn mit dem Hütteberg verbindet. Mir hat zum Beispiel eine Frau erzählt, dass sie jetzt vor dem Berg stand und sich dann an die gemeinsame Zeit mit ihrem Bruder erinnerte, der dort oft mit ihr war. Dies hat sie sehr ergriffen, Die ganze Maßnahme ist jedenfalls sehr gut angekommen im Dorf", erzählte Gerrit Armbrecht weiter und fügte hinzu: "Wir benötigen übrigens noch Tiefenbordsteine mit mindestens 80 cm Länge und Bewehrungsstahl größer als 15 mm im Durchmesser für die Stufen zum Hütteberg. Gerne gebraucht und wenn möglich kostenneutral. Sogar Pastor Michael Bohnert war kurz hier und äußerte den Vorschlag, einmal einen Freiluftgottesdienst oben zu veranstalten, wenn die Pandemie soweit abgeklungen und es wieder möglich sei."

Detlef Lüer schloss für die Zukunft nicht aus, den Platz noch weiter zu verschönern, beispielsweise durch das Aufstellen von Bänken. Und vielleicht zeigen sich später dann auch wieder die Dorster Zwerge, die gemäß einer alten Sage im Hütteberg und nahem Söseberg ihr Zuhause haben sollen.


Dorste, im März 2021